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Suchtberatung

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Sucht definiert sich folgendermaßen:

Übermäßiges und unbeherrschbares Verlangen eines Menschen, sich eine bestimmte Substanz immer wieder zuzuführen oder eine bestimmte Tätigkeit – überwertig gegenüber anderen Verhaltensweisen- immer wieder auszuführen, obwohl er sich selbst oder anderen Menschen dadurch schadet.

Entstehung, Süchte entstehen durch:

• Reaktion auf unbefriedigende Lebensumstände
• Verdrängung von Problemen
• Ablehnung von realen Lebensumständen (Ehe, Partner, Job...)
• Flucht aus einer unerträglichen Realität
• keinen Ausweg sehen, sich der Situation anpassen und fügen
• Gefühl der Hilflosigkeit
• Konformitätsorientierung (Gruppendruck)
• Imitation des Verhaltens anderer Personen (bei Jugendlichen von Erwachsenenverhalten)



Alkoholkrankheit

• zählt zu den psychischen Verhaltensstörungen
• ist eine chronische Krankheit (Diagnosekodierung ICD-10)

Die Alkoholkrankheit kann bereits durch den regelmäßigen Konsum kleinerer Mengen beginnen, nach außen hin kaum bemerkbar. Nicht immer fallen Betroffene durch Rauschzustände auf. Die Krankheit verläuft zunächst relativ unauffällig und langsam. Den Betroffenen wird die Schwere der Erkrankung oft nicht bewusst.

Im Laufe von Monaten bis Jahren sucht der Trinker nach und nach praktisch täglich Zuflucht im Alkohol. (Erleichterung, Entlastung von oben genannten Problemen) Für die gleiche Wirkung wird jedoch immer mehr Alkohol benötigt. Der Krankheitsverlauf unterteilt sich in verschiedene Stufen mit einzelner Charakteristik. (prodromale Phase, kritische Phase, chronische Phase)

Ferner zeigt die Krankheit unterschiedliche Ausprägungen. Die gebräuchlichste Einteilung geht auf Jelinek zurück:

  • Alpha-Typ (Erleichterungstrinker) trinkt, um innere Spannungen und Konflikte zu beseitigen. Die Menge hängt ab von der jeweiligen Stress-Situation. Es besteht vor allem die Gefahr psychischer Abhängigkeit, da noch keine körperliche Abhängigkeit eingetreten ist. Alphatrinker sind nicht alkoholkrank, aber gefährdet.
  • Beta-Typ (Gelegenheitstrinker) trinkt bei sozialen Anlässen große Mengen, bleibt aber sozial und psychisch unauffällig. Betatrinker haben einen alkoholnahen Lebensstil. Gesundheitliche Folgen entstehen durch häufigen Alkoholkonsum. Sie sind weder körperlich noch psychisch abhängig, aber gefährdet.
  • Gamma-Typ (Rauschtrinker, Alkoholiker) hat länger abstinente Phasen, die sich mit Phasen starker Berauschung abwechseln. Typisch ist der Kontrollverlust: Er kann nicht zu trinken aufhören, auch wenn er bereits das Gefühl hat, genug zu haben. Auch wenn er sich wegen der Fähigkeit zu längeren Abstinenzphasen sicher fühlt, ist er alkoholkrank.
  • Delta-Typ (Spiegeltrinker, Alkoholiker) bleibt lange Zeit sozial unauffällig, weil er selten erkennbar betrunken ist. Dennoch besteht eine starke körperliche Abhängigkeit, so dass er ständig Alkohol trinken muss, um Entzugssymptome zu vermeiden. Durch das ständige Trinken entstehen körperliche Folgeschäden. Deltatrinker sind nicht abstinenzfähig und alkoholkrank.
  • Epsilon-Typ (Quartalssäufer, Alkoholiker) erlebt in unregelmäßigen Intervallen Phasen exzessiven Alkoholkonsums mit Kontrollverlust, die Tage oder Wochen dauern können. Dazwischen kann er monatelang abstinent bleiben. Epsilontrinker sind alkoholkrank.


Hilfe

An erster Stelle sollte hier eine fachkundige Beratung erfolgen, um zunächst eingrenzen zu können, wo „steht“ der Betroffene. Welche Maßnahmen sind geeignet oder erforderlich.

Wegen des sehr hohen Suchtpotentials von Ethanol ist in der Regel eine Therapie notwendig. Hat der Betroffene den Entzug überstanden, ist sein Körper vom Alkohol befreit, ist er „trockengelegt“. Damit er es schafft trocken zu bleiben sollte auch weiterhin professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Trocken zu bleiben ist letztendlich ein lebenslanger Prozess, an dem der Betroffene mitarbeiten muss. Er muss sich seiner „alkoholischen“ Denk- und Gefühlsmuster bewusst werden, um sie zu erkennen, zu durchschauen und zu überwinden.

Seit vielen Jahren haben sich hier Selbsthilfegruppen bewährt. In regelmäßigen Abständen treffen sich trockene Alkoholiker um über ihr gemeinsames Problem zu sprechen. Selbsthilfegruppen wirken außerordentlich unterstützend auf den Therapieerfolg. Wünschenswert und stabilisierend ist natürlich auch die Bereitschaft des Lebenspartners, der Familie und Freunde von Alkoholikern zur Änderung auch des eigenen Verhaltens. (Co-Abhängigkeit)



Rückfall

Der Erfolg der Therapie hängt meist weniger von Art und Dauer der Therapie als von der Willenskraft des Süchtigen ab. Immerhin schaffen es mehr als 50% langfristig abstinent zu bleiben und ihr Leben dauerhaft zu verändern. Kleinere „Rückfälle“ in Schüben gehören leider zum Normalfall dazu.

Schwere, intervalläre Rückfälle machen einen erneuten Entzug/Therapie unumgänglich. Zu Rückfällen kann es nach Jahren, sogar Jahrzehnten noch kommen. Viele gelangen auch erst nach mehreren Therapiemaßnahmen zu einer stabilen Trockenheit.

Bei der MPU ist es wichtig, dass Sie bei mehreren vorangegangenen Rückfällen, genau verbalisieren können, weshalb es jetzt gelingen soll nicht mehr rückfällig zu werden. Worin genau der qualitative Unterschied zwischen dem letzen Rückfall und Ihrer derzeitigen Stabilität liegt.



Don’t drink and drive!

Stellen Sie sich vor, Sie sind zu einer Feier/Party eingeladen. Sie kommen mit dem Auto und nehmen sich daher vor nichts zu trinken. (unabhängig davon, ob sie trockner Alkoholiker sind oder noch nie in ihrem Leben alkoholauffällig waren) Sehr schnell jedoch müssen Sie feststellen, dass die „guten Bekannten und Freunde“ sie zum Trinken überreden wollen: Sie ärgern sich und wissen nicht recht wie sie sich am besten verhalten sollen.
Versuchen Sie einmal folgende, erprobte Strategie, die ich gern empfehle und die garantiert Wirkung zeigt:

• Wenn Sie in Gesellschaft sind, teilen Sie kurz und bestimmt Ihre Entscheidung mit! (Ich trinke nicht, weil…)
• Denken Sie daran nur Ihre Entscheidung zählt, nicht das was andere über Sie sagen oder denken!
• Wiederholen Sie sich nicht. Und lassen Sie sich keinesfalls auf Rechtfertigungen ein.
• Gehen Sie zur Gegenfragestellung über (Warum soll ich deiner Meinung nach trinken?)
• So muss der andere begründen. Spätestens jetzt sind Sie im Vorteil und die lästige Diskussion schnell beendet. 
• Seien sie sich darüber bewusst, dass Ihre neue Stärke von vielen anderen Menschen auch beneidet wird!


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