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MPU-Vorbereitung



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MPU Untersuchungsanlass Alkohol

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Wenn Sie bei einer Fahrt mit Alkohol am Steuer aufgefallen sind, spielt es natürlich eine große Rolle

• wie viel Promille Sie hatten,
• ob Sie ein-oder mehrmals unter Alkoholeinfluss gefahren sind.

Bei Promillewerten von 1,6 und mehr BAK (Blutalkoholkonzentration) wird i. d .R. sofort eine Begutachtung angeordnet. Wer mit dieser Promillezahl noch fahren kann, braucht eine gewisse „Giftfestigkeit“, ist also im „Training“. Sehr schnell wird Ihnen der Gutachter hier ein Alkoholproblem unterstellen.

Wie sieht mich der Gutachter als „Alkohol-Sünder“?

Entscheidend ist eine gründliche Aufarbeitung Ihrer Vergangenheit. Ferner müssen Sie ein tragfähiges Konzept an der Hand haben, wie Sie künftig „Fahren und Trinken“ sicher voneinander trennen wollen.

Abstinenz oder kontrolliertes Trinken?

Sehr wichtig ist im Vorfeld der Beratung ist die richtige Einschätzung ob Missbrauch von Alkohol oder Abhängigkeit vorlag. Hierfür werde ich mit Ihnen gemeinsam Ihre bisherige Situation in Ruhe analysieren. 

Warum ist das so wichtig?

Bei Missbrauch ist u. U. kontrolliertes Trinken noch möglich, abhängig vom früheren Konsum. Bei Abhängigkeit ist eine komplette Alkoholabstinenz gefordert, über einen Zeitraum von einem halben bis einem Jahr, wiederum abhängig von der Promillezahl und Ihren bisherigen Konsumgewohnheiten. Die entsprechenden Nachweise müssen erbracht werden.

Konzept kontrolliertes Trinken, was ist unter „kontrolliertem Trinken“ zu verstehen?

Von kontrolliertem Trinken ist dann zu sprechen, wenn jemand in der Lage ist, sein Trinkverhalten an einem zuvor festgelegten Plan und nach bestimmten Kriterien, auszurichten.



Was gehört nun in den „Trinkplan“ genau hinein?

• Menge an Alkohol, die er rigide begrenzen muss (Konsummenge)
• Rahmenbedingungen des Trinkens (Ort, Zeit, konkreter Anlass..)

Ein Beispiel:

Jemand lebt nach dem Vorsatz pro Tag nicht mehr als einen halben Liter Bier zu trinken, keine sonstigen alkoholischen Getränke. Zusätzlich legt er fest, drei alkoholfreie Tage pro Woche einzulegen, grundsätzlich nicht vor 18 Uhr mit dem Trinken zu beginnen und vor dem Alkohol ein nichtalkoholisches Getränk zu konsumieren. 

Eine strikte Auseinandersetzung mit den Trinkgewohnheiten ist hier auch in Bezug auf folgende Überlegungen unerlässlich:

• Wie viel Alkohol kann ich höchstens pro Tag trinken?
• Wie viel höchstens in einer Woche konsumieren?
• Wie viele Tagen pro Woche verzichte ich auf Alkohol?

Hilfreich ist es außerdem, weitere Festlegungen darüber zu treffen, unter welchen Umständen bzw. in welcher Form man trinken möchte.

Einschränkungen des Alkoholkonsums kann man z. B. In Bezug auf die folgenden Merkmale vornehmen:

  • Getränkevariationen: vor jedem alkoholischen ein großes nichtalkoholisches Getränk (als Durstlöscher)
  • Trinkgeschwindigkeit kontrollieren – statt hinunter zu stürzen (Saufdruck) langsam und in kleinen Schlucken trinken
  • konkrete Zeitvorgaben: z. B. erst nach der Arbeit/nach 18 Uhr
  • Ort: nicht im Hobbykeller, in dem man bisher bevorzugt getrunken hat
  • soziales Umfeld: z. B. nicht alleine — aber auch nicht zusammen mit „Vieltrinkern“
  • eigenes Befinden: z.B. nicht in gestressten oder deprimiertem Zustand (Entlastungstrinken!)



Konzept Abstinenz

Der Nachweis, wie oft und wie viel Alkohol in der Vergangenheit und aktuell konsumiert wurde, wird seit Anfang 2009 nicht mehr über Leberwerte dargestellt. Es gibt zwischenzeitlich genauere Nachweisverfahren. Die MPU Stellen haben sich auf ETG Nachweise/Kontrollen eingestellt. ETG (Ethylglucuronid) ist ein direktes Abbauprodukt von Ethanol. Das ETG wird im Urin zeitverzögert ausgeschieden und kann somit als direkter Nachweis auf vorangegangenen Alkoholkonsum verwendet werden.

Bei der Haaranalyse wird ein Haarstrang von höchstens 3 cm Länge untersucht, was rückwirkend einen Kontrollzeitraum von 3 Monaten entspricht. Anhand der Laborauswertung kann man erkennen, wie viel Alkohol konsumiert wurde und ob die Darstellung vom „kontrollierten Trinken“, bzw. der totalen Abstinenz, der Wahrheit entspricht.

Screenings der Abstinenznachweis wird ausschließlich über ETG Kontrollen im Urin geführt. Bei den Urinscreenings werden unter forensischen Bedingungen 4 - 6 Urinkontrollen stichprobenartig während eines vorher festgelegten Zeitraumes von 6 bis 12 Monaten durchgeführt. Die genaue Dauer dieses Kontrollprogrammes ist abhängig von der Vorgeschichte und dem damit verbundenen Konzept für die nach zu weisende Abstinenzdauer. 

Lag Alkoholabhängigkeit vor, ist eine abgeschlossene Suchttherapie erforderlich. Danach muss mindestens 12 Monate die Abstinenz medizinisch dokumentiert sein. ETG Kontrollen müssen von akkreditierten Laboren durchgeführt werden, die gem. DIN 17025 anerkannt sind.

Selbstverständlich bin ich Ihnen bei allen diesen Maßnahmen behilflich und koordiniere mit Ihnen gemeinsam die entsprechenden Schritte.


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